Lee Filter

Torbole

Torbole am Gardasee – Aufnahme mit Lee Graufilter auf Film (Kodak Tri-x) 

Seit vielen Jahren nutze ich das Lee Filter System mit grosser Zufriedenheit und habe deswegen auch den Lee Newsletter abonniert. Viele Infos gibt es im hauseigenen Online Magazin Xposure. Natürlich handelt es sich um ein Werbemagazin, doch Xposure ist schön gemacht und birgt viele nützliche Informationen für Landschaftsfotografen. Ich kann mich daran erinnern dass Kiki in Ihrem schönen Fotoblog (http://spiegelbremse.wordpress.com) mal über einen Farbstich bei Ihrem Lee Big Stopper (10 Blenden Neutraldichtefilter) geschrieben hat. In Xposure steht die Erklärung weshalb das so ist. Lee ist neben dem amerikanischen Anbieter http://www.singh-ray.com das Beste was der Markt zu bieten hat. Als etwas günstigere Alternative würde ich noch den britischen Anbieter https://www.formatt-hitech.com empfehlen.

Nützlich finde ich die neue Filtertasche von Lee, die kann man sogar ans Stativ hängen (wenn es denn windstill ist)

Hier noch die Links:

http://www.leefilters.com/index.php/camera/camera-resources

http://www.leefilters.com/index.php/camera/system

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12 Gedanken zu “Lee Filter

  1. Hoi Gilles
    erstmal einen Comment zum Foto, super, Klasse. Sieht toll aus. Diese Holzelemente toll eingebaut in die Komposition.
    Ich bin ein absoluter Fan von Leefiltern. Habe kürzlich auch damit gearbeitet. Hatte zwar höllisch Panik dass mir ev. der Bigstopper auf den Felsen runterfällt. Den brauche ich dann im Dezember ganz dringend.
    Ich mag es, dass ich meine Filter genau sortiert habe im praktischen Etui. Vorne beschriftet. Somit weiss ich genau welcher Filter wo ist und ich muss nicht lange suchen. Zudem steht oben am Rand ganz zart welcher Filter es ist.
    Ich finde einfach Steckfilter viel besser als Schraubfilter, somit kann ich den Horizont genau dort plazieren wo ich will.
    Leider konnte auch meine Leefilter Kollektion aus dem miesen Wetter kürzlich nichts Gescheites herbeizaubern. Aber der Bigstopper ermöglichte mir dann doch noch ein highlight. Fotos kommen dann noch.
    Liebe Grüsse Thee

    • Hoi Thee, das Foto habe ich mal in der Dunkelkammer abgezogen, da kommt es noch schöner zur Geltung. Danke für das Lob!
      Welches Etui verwendest Du denn? Ich habe mehrere Originaltaschen, davon eine mit drei Verlaufsfiltern. Darin sind die Filter gut geschützt doch das Handling ist umständlich.
      Liebe Grüsse, Gilles

  2. Hallo Gilles, man sieht der Aufnahme an, dass sie mit Ruhe und Bedacht aufgenommen wurde. Ich mag den Bildausschnitt, der den Blick auf den Felsen lenkt. Jedenfalls meinen Blick :-).

    Die Anschaffung des LEE-Filtersystem habe ich bisher gescheut, lange Lieferzeiten, teuer und ich stelle mir den Transport irgendwie sperrig vor, die Scheiben sind doch recht groß oder? Es wäre nett, wenn du dazu etwas schreiben könntest.
    Von Vorteil wäre für mich, dass ich dann auch am 14-24mm Filter nutzen könnte. Ansonsten habe ich einige 77mm Linsen und dementsprechende Filter, die ich aber eher selten nutze. LG, Conny

    • Hallo Conny,
      so ein Filtersystem ist in der Tat recht gross. Du hast aber Möglichkeiten die Dir die digitale Bildbearbeitung nicht bietet oder nur mit viel Zeitaufwand (z.B. HDR – oft unnatürlich). Bei einem Neukauf würde ich wegen den immer höher auflösenden Sensoren Glasfilter kaufen. Gut an dem System ist dass Du einmal das Set aus Filterhalter und diversen Filtern kaufst und dann per Adapterring das System an jedem Objektiv nutzen kannst. Falls Du so ein Set kaufst dann nimm jeweils den Weitwinkeladapter, der ist schmäler und ganz aus Metall, der normale aus Metall und Kunststoff. LEE ist ja auch der einzige Anbieter der einen Adapter für das 14-24er von Nikon liefert. Ein grosser Nachteil ist der riesige Durchmesser des 14-24. Dementsprechend sind die Filter und auch der Filterhalter 5 cm breiter als für alle anderen DSLR Objektive. Wenn man nicht nur Landschaften fotografiert würde ich den Aufwand scheuen, ein anderes Objektiv (evt. Festbrennweite) kaufen oder es ganz sein lassen. Ich habe die Filter und auch schon anderes bei Robert White in GB gekauft. Der Service und die Beratung (auch am Telefon) ist sehr gut. Die Lieferzeiten kurz. Vielleicht rufst Du einfach mal dort an und fragst was die Dir raten.
      LG Gilles

      • Vielen Dank, Gilles, ich werde noch mal in mich gehen. Gerade das Superweitwinkel reizt mich in der Anwendung mit Filtern 😦 Oder ich tausche das 14-24 gegen ein anderes Objektiv 😉

  3. Alternativ bietet sich für das obige Motiv u.a. der Ilford Pan F Plus an. Mit einer Empfindlichkeitsausnutzung von ISO 25 (15°Din) – entwickelt in Ilford Perceptol (unverdünnt) – ergibt das eine 16-fache Verlängerung der Belichtungszeit gegenüber einem Film mit ISO 400 Nennempfindlichkeit.
    Viele CMOS Sensoren aktueller DSLR’s mit einer Grundempfindlichkeit von ISO 50 (18°Din) im LOW-Modus zeichnen 8 mal lichtschwächer im Vergleich zu einem Kodak Tri-X 400 auf. Und via Auswahlen, Luminanzmasken etc. könnten Verläufe digital am Rechner „auf den Punkt“ gestaltet werden …

    • Ja das stimmt so. Doch wenn man minutenlange Belichtungen will braucht man Filter. Mit Grauverlauffilter erstellte Fotos wirken auch anders als HDR’s oder als wenn man die Lichter im RAW Entwickler zurück holt. Da finde ich dass in extremis einfach nur eine gräuliche Fläche mit Lichtsäumen an den Kanten entsteht. Vielleicht mache ich da auch was falsch.
      Bei niedrigempfindlichen Filmen mit ausgeprägtem Schwarzschildeffekt kommt man gut hin.

      • These creative long exposure filters reduce the light entering your lens by approximately 10 stops (Big Stopper) or 6 Stops (Little Stopper).
        Der Little Stopper plus Magazinwechsel (von ISO 400 zu ISO 25) wirkt wie ein Big Stopper! Eine analoge Option wäre sicherlich auch eine Camera obscura …

        RAW-Converter verfügen eigentlich nicht über Verlaufsfilter. Dafür eignet sich PS/GIMP mit Auswahlen, Ebenen, Ebenenmasken sowie Alpha-Kanälen besser, um neutrale bzw. farbige Verläufe im Foto anzulegen …

  4. Moin Gilles
    Eine wunderbare Aufnahme. Durch das geglättete Wasser kommt noch mehr Ruhe in die Aufnahme, das tut der Szene ausgesprochen gut.
    Ich hab mich wg. des Blaustichs mit einer Graukarte getröstet, das macht es beim Betrachten auf dem Display schon wesentlich angenehmer. Man braucht es nicht, aber es ist gut für’s Gemüt. Richtig auffällig ist es eigentlich nur im UWW Bereich, da spielt einem halt auch die Vignette einen Streich 😉 Ich bereue es auf keinen Fall, daß ich so lange auf die Filter warten mußte und auch weiter warten werde 😉
    LG kiki

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